20.01.2018

Neues aus Nyeri - Teil 6 

Bevor der Kenia Kaffee seinen Weg über Nairobi und Mombasa in meine Kaffeerösterei antritt, „muss“ er die „Dry Mill“ von Sagana passieren. Der von den Farmern zunächst getrocknete Kaffee, wegen seiner pergamentartigen Haut auch „Parchment“ genannt, wird bei seiner Ankunft in der Dry Mill als erstes gewogen. Danach befreit ihn eine riesige Schälmaschine von seiner harten Schale, dem „Parchment“, was eine sehr laute und staubige Angelegenheit ist.

"Defekte" Bohnen werden sowohl maschinell als auch von Hand selektiert. "Gute" Bohnen werden erneut in 60kg Jutesäcke gefüllt und auf LKWs nach Mombasa gebracht. Von dort verlässt der Kaffee Afrika mit dem Schiff und trifft in Containern in Hamburg ein. Bis in meine Kaffeerösterei ist es dann gar nicht mehr so weit. . .

Soweit meine Eindrücke aus Kenia und Nyeri in Kurzform. Wer mehr erfahren will, spricht mich einfach in meiner Rösterei an, oder besucht eines meiner Kaffee / Espresso Seminare.
Bis bald, Eure KAFFEERÖSTERIN

18.01.2018

Neues aus Nyeri – Teil 5 

Stichwort SONNE: Die mittlere Tagessumme an Sonnenstunden beträgt in Kenia mehr als 7,5 Stunden pro Tag, über das ganze Jahr verteilt. 

Deshalb ist es wenig verwunderlich, dass die Versorgung der Farmer mit Elektrizität aus Solarenergie ein „quick win“ für unsere Projektgruppe und die Farmer selber ist.

In weniger als einer halben Stunde haben wir mit vereinten Kräften eine kleine Solar-Anlage installiert. Damit wird die Kerosinlampe mit ihrem beißenden Rauch als Lichtspender überflüssig und der Begriff „gesundes Lernen“ bekommt für die Kinder eine zusätzliche Bedeutung. Hausaufgaben können jetzt ohne Belastung von Atemwegen und Augen bewältigt werden.

Ach ja – ganz wichtig, auch das Aufladen der Mobiltelefone stellt jetzt keine schwer zu überwindende Hürde mehr da. Schließlich sind auch hier die Handys der Draht zur Welt.

14.01.2018

Neues aus Nyeri - Teil 4

Der Anblick von offenen Feuer in den Behausungen und der beißende Geruch von Qualm und das Brennen in den Augen . . .das alles kennen wir nur „als Lagerfeuerromantik“. Hier ist es teilweise noch der ganz normale Alltag.

Heute konnte ich erleben, wie es auch besser geht: Mit den Erlösen aus dem Kaffeeverkauf unterstützt Kedovo e.V. die Bauern auch mit der Installation von Biogasanlagen. Mit dem gewonnenen Gas kann das offene Feuer in der Küche durch Gaskocher ersetzt werden. Bessere Lebensbedingungen da keine Rauchentwicklung mehr. Außerdem kann Gas abgenommen und weiterverkauft werden, was eine zusätzliche Einkommensquelle für die Frauen darstellt.

12.01.2018

Neues aus Nyeri - Teil 3 – KEDOVO Schulprojekt

Kaffee und seine Gewinnung ist die eine Seite meiner Plantagenreise in der Gegend um Nyeri. Mindestens genauso wichtig ist mir, mit den Menschen, den Kindern in Kontakt zu kommen.

Dazu gab es beim Besuch der, von KEDOVO e.V. geförderten Schule von Ndurutu heute Gelegenheit. Diese stand vor drei Jahren vor dem Aus, weil das „Schul-Gebäude“ vom völligen Verfall bedroht war und kein Unterricht mehr stattfinden konnte.

Die Schule wurde aus Mitteln des Vereins wieder zum Leben erweckt. Neue Klassenräume entstanden, das Lehrerzimmer, Büro und Küche wurden ebenfalls neu gebaut. Die Kinder lernen neben der Muttersprache Swaheli auch Englisch und werden in den Umgang mit Computern eingewiesen.

Am meisten berührt hat mich die Natürlichkeit und das Lachen dieser Kinder während des gemeinsamen Mittagessens in der Schule . . . schaut ich die Fotos an.

Nach diesem Besuch bin ich einmal mehr überzeugt, meinen „Kenia“ Kaffee über KEDOVO e.V. zu beziehen und guten Gewissens einen Beitrag vor Ort damit zu leisten.

10.01.2018

Neues aus Nyeri - Teil 2 

Heute haben wir unterschiedliche Plantagen, unterschiedlicher Größe besucht - von Kaffeesträuchern im tropischen Dschungel mit hohen Schattenbäumen, über Kaffeesträucher in Blüte bis riesigen Bananenstauden und Macadamianüssen, war alles vertreten

Interessanterweise wird hier nicht ausschließlich Monokultur betrieben. So werden eine Hälfte des Jahres Bananen angebaut, deren Laub und natürliche Zersetzung in der zweiten Jahreshälfte für die Kaffeesträucher als Dünger dient.

Es macht mir riesig Spaß mit den Einheimischen zusammen Kaffee zu ernten, diesen zu waschen und in Säcke zu verpacken. Für unser gemeinsames Mittagsmal wurden extra 2 Hühner geschlachtet.

Zur großen Überraschung der Farmer und Pflückerinnen, hat unsere Gruppe aus mitgebrachtem Equipment für alle Kaffee alle zubereitet. In dieser Qualität haben sie ihren Kaffee noch nie zuvor gesehen, geschmeckt und getrunken . . .

Bald mehr, wenn es wieder heißt „Neues aus Nyeri“, Eure KAFFEERÖSTERIN“

09.01.2018

Neues aus Nyeria - Teil 1

Liebe Freunde,

in den vergangenen zwei Tagen bin ich vielen Menschen begegnet, die mich mit ihrer Liebe zum Kaffee außerordentlich beeindruckt haben.

Jede Bohne geht durch viele Hände, bis sie zu der Tasse Kaffee wird, die wir tagtäglich trinken.

Hier ein paar Impressionen:

06.01.2018

Die KAFFEERÖSTERIN in Kenia

Nur noch wenige Stunden trennen mich vom Aufbruch zu meiner spannenden Expedition in den Kaffee.

Das Ziel: Nyeri - 150 km nördlich von Nairobi, am Fuße des Mount Kenia.

Seit etwas über 2 Jahren beziehe ich meinen kenianischen Kaffee über das Kedovo Projekt, und nun ist es endlich soweit: ich trete zum ersten Mal eine Reise in den Ursprung dieses wunderbaren Kaffees an!

Zusammen mit Muthoni Schneidewind - der Initiatorin des Projektes - einigen RösterkollegInnen, den Farmern und Helfern vor Ort, will ich mehr über die Ernte, die verschiedenen Aufbereitungen und den Weg des Rohkaffees erfahren.

Mein besondere Interesse gilt den Bauern vor Ort; wie aufwendig ist es, Kaffee anzubauen, vor welchen täglichen Herausforderungen stehen die Familien und welchen Einfluss hat der direkte Handel auf das wirtschaftliche und private Leben der Menschen aus dem Volk der Kikuyu?

Neugierig geworden? Demnächst mehr!

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